Vereinigte Raiffeisenbanken vergaben Ausbildungsförderpreis in Höhe von 5000 Euro an innovative Ausbildungsbetriebe

29.09.2014

Forchheim. – Auf Initiative der Vereinigten Raiffeisenbanken Gräfenberg-Forchheim-Eschenau-Heroldsberg eG wurde der Ausbildungsförderpreis ins Leben gerufen. Am 18. Februar 2014 wurde er nach 2005, 2007, 2009 und 2010/2011 in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Forchheim bereits zum fünften Mal ausgeschrieben und nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kompetenz-Zentrum Forchheim verliehen.

Zur Abschlussveranstaltung waren neben Vertretern aus Politik und Wirtschaft auch alle Wettbewerbsteilnehmer eingeladen. Mit diesem Preis sollen Betriebe ausgezeichnet werden, die der Ausbildung einen hohen Stellenwert beimessen.

Für die Betriebe gehe es daher heute mehr denn je darum, sich als attraktiver Ausbildungsbetrieb zu positionieren, um qualifizierte Bewerber anzusprechen und gut ausgebildete Fachkräfte langfristig an sich zu binden, so Direktor Rainer Lang.

Die Vergabe des mit insgesamt 5000 Euro dotierten Preises ist der Jury nicht leicht gefallen. Diesen Part hatten als Juroren Oberstudiendirektorin Elisabeth Bräunig, Leiterin des Beruflichen Schulzentrums Forchheim, Bernd Rehorz von der IHK für Oberfranken Bayreuth, Dr. Andreas Rösch, Wirtschaftsförderung des Landkreises Forchheim, Christina Spickenreuther von der HWK für Oberfranken und Direktor Rainer Lang, Vorstand der Vereinigten Raiffeisenbanken, übernommen. Die Jury hat sich schließlich dafür entschieden, aus den 17 teilnehmenden Unternehmen neun Unternehmen zu nominieren und aus diesen jeweils einen bzw. zwei Preisträger in den drei gebildeten Kategorien Industrie, Handwerk und Dienstleistungen auszuzeichnen. Bei der Auswahl wurden sowohl die quantitativen Kriterien (Ausbildungsquote, Übernahmequote u.a.) als auch die qualitativen Kriterien der teilnehmenden Unternehmen berücksichtigt.

Dir. Rainer Lang, Landrat Dr. Hermann Ulm und Dr. Andreas Rösch gratulierten den Preisträgern und übergaben die Preisschecks sowie die Urkunden. In der Kategorie Industrie ging die Firma Hofmann, Haidhof, als Sieger hervor und wurde mit einem Preisgeld in Höhe von 1500 Euro belohnt. Dem Malerfachbetrieb Karl Held aus Forchheim wurde in der Kategorie Handwerk der Ausbildungsförderpreis 2014 verliehen. In der Gruppe Handel/Gastronomie/Dienstleistungen teilt sich den Preis claudiusbähr + friends mit dem HOUSE OF SPORTS, Eckental. Diese beiden Sieger wurden mit einem Preisgeld von je 1000 Euro gewürdigt.

Gasthof Drei Linden, Bärnfels, Kennametal Ebermannstadt, Neunkirchener Achsenfabrik, Bernhard Roth Leutenbach und Schreinerei Popp aus Forchheim wurden in den jeweiligen Kategorien für den Ausbildungsförderpreis 2014 nominiert und mit einer Urkunde ausgezeichnet.