Vereinigte Raiffeisenbanken vergaben Förderpreis „Neue Lernkultur“ in Höhe von 5.000 Euro an Schulen der Region

29.06.2016

Die Vereinigten Raiffeisenbanken Gräfenberg-Forchheim-Eschenau-Heroldsberg eG haben im Schuljahr 2015/2016 zum neunten Mal unter Mitwirkung der Staatlichen Schulämter im Landkreis Forchheim und Landkreis Erlangen-Höchstadt den Förderpreis „Neue Lernkultur“ ausgelobt. Insgesamt haben sich vierzehn Schulen mit fünfzehn Projekten beworben. Der Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, wurde nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kompetenz-Zentrum Forchheim an die Sieger verliehen.

Mit diesem Preis möchten die Vereinigten Raiffeisenbanken Lernmöglichkeiten außerhalb oder am Rande des Lehrplanes fördern, die im traditionellen Schulbetrieb nicht vorgesehen sind bzw. finanziert werden. Es ist geplant den Förderpreis auch für das Schuljahr 2016/2017 wieder auszuschreiben. Direktor Lang appellierte an die Schulen, sich wieder zu bewerben und nicht enttäuscht zu sein, falls sie bisher nur mit einer Teilnahme-Urkunde nach Hause gehen konnten.

Die Vergabe des mit 5.000 Euro dotierten Preises ist der Jury nicht leicht gefallen. Diesen Part hatten als Juroren Schulrätin a. D. Rosemarie Thiele, Schulamtsdirektor Ulrich Löhr, beide Schulamt Forchheim, Schulamtsdirektorin Ottilie Werner, Schulamt Erlangen-Höchstadt, Studiendirektor Karlheinz Dölle vom Gymnasium Eckental, Franz-Josef Bieber, Marktbereichsleiter des Kompetenz-Zentrums Forchheim, und Direktor Rainer Lang, Vorstand der Vereinigten Raiffeisenbanken übernommen.

Die prämierten Projekte wurden von den vier Preisträgerschulen kurz vorgestellt, bevor Studiendirektor Karlheinz Dölle vom Gymnasium Eckental die Preisvergabe sehr ausführlich erläuterte.

Auf den ersten Platz, der mit einem Preisgeld von 2.000 Euro belohnt wurde, kam die Grund- und Mittelschule Eggolsheim mit dem Thema „der Weltraum – unendliche Weiten – wir erforschen unser Sonnensystem und noch vieles mehr“.

Der zweite Platz ging mit 1.250 Euro an die Montessorischule. Die Forchheimer Schule erhielt die Auszeichnung für das Projekt: „Erdkinderplan“ nach Maria Montessori für die Bewirtschaftung eines Grundstückes in Selbstverantwortung der SchülerInnen. Den mit 1.000 Euro dotierten dritten Platz belegte die Ritter-Wirnt-Realschule Gräfenberg für das Projekt „Einzelhandel in Eckental“. Mit einem Sonderpreis in Höhe von 750 Euro wurde die Grundschule Heroldsberg ausgezeichnet.

Die Projekte und kreativen Ideen der ausgezeichneten Schulen sind in einer kleinen Ausstellung zusammengefasst. Diese Ausstellung ist bis 20. Juli 2016 im Kompetenz-Zentrum Forchheim zu sehen. Danach für jeweils zwei Wochen in den Kompetenz-Zentren Gräfenberg, Eschenau und Heroldsberg. Außerdem werden die Projekte der prämierten Schulen im Neuen Schuljahr auf der Hompage unter www.raibank.de/foerderpreis für Interessierte zugänglich gemacht.